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RE-FLEXION

Kürzlich erschien in Europa das Debüt-Album „De-Synchronized“ des italienischen Duos Syrian, bestehend aus Andylab (Gesang, Keyboards) und Lorenzo Bettelli „The Voyager“ (Keyboard, Programmierung). Nicht oft hört man aus dem Land der Pasta und der Gelati neues aus dem Bereich des Synthiepops. Wir sprachen mit Syrian über Italien, Musik und vieles mehr.

re-flexion: Wer genau steckt hinter Syrian?
Lorenzo: Ich, Lorenzo Bettelli bin verantwortlich für Keyboard und Programming und Andylab, für Gesang und ebenfalls Keyboard. Wir haben vor ein paar Jahren angefangen zusammen Musik zu machen und so entstand Syrian.

re-flexion: Von wo in Italien kommt ihr?
Lorenzo: Ich komme aus Mailand und Andylab kommt aus Asti, eine Stadt in der Nähe von Turin.

re-flexion: Im Gegensatz zu Deutschland hört man aus Italien nicht allzu oft neues aus dem Bereich des Synthiepop/Futurepop. Woher kommt das?
Lorenzo: Ich weiß auch nicht genau. In Italien gibt es viele Bands, aber die meisten kommen aus der Folk-/Ambient-Szene. In den letzten Jahren hat sich die Szene weiterentwickelt und es entstehen immer mehr Bands, die sich der elektronischen Musik zuwenden.

re-flexion: Was inspiriert euch an dieser Art von Musik? Wo liegen eure Wurzeln?
Lorenzo: Ich liebe die Melodien und die Energien, welche ineinander verschmelzen und von einem starken Beat geführt werden. Unsere Wurzeln? Wir beide waren und sind große Alphaville -Fans. aber auch dem Heavy-Metal war ich einmal verfallen. Ich spielte sogar in einer Death-Metal-Band in den Neunzigern. Doch hauptsächlich haben Syrian ihre Einflüsse aus dem Bereich Techno, Trance und Synthiepop.

re-flexion: Ich habe euren Remix vom Titel „Angels“, der auf der neuen B! Machine-Single „Angels“ ist, gehört. Der Song klingt sehr technoid. Ich würde sogar sagen wie Trance. Wo zieht ihr die Grenze zwischen Synthiepop, Futurepop und Techno/Trance? Kann man überhaupt eine Grenze ziehen oder ist es einfach eine Verschmelzung all dieser verschiedenen Musikrichtungen?
Lorenzo: Meiner Meinung nach kann man nicht eine Grenze ziehen. Ich denke, dass jede dieser verschiedenen Musikrichtungen einen bestimmten Aspekt besonders hervorhebt, zum Beispiel beim EBM ist es die düstere und harte Atmosphäre und beim Trance die zum Teil träumerischen und sphärischen Elemente. Schlussendlich haben alle diese verschiedenen Untergruppen der elektronischen Musik dieselben Wurzeln und harmonieren deshalb gut zusammen.

re-flexion: Syrian werden mit Bands wie VNV Nation, T.O.Y. oder Colony 5 verglichen. Wo seht ihr euch als Band und eure Musik? Wollt ihr Part einer bestimmten Szene sein, oder ist das sogar euer Wusch?
Lorenzo: Wir haben sicher unsere eigene Identität, jedoch ist es ein Kompliment mit solchen bekannten Bands verglichen zu werden. Nicht desto trotz wollen wir unsere Eigenständigkeit wahren und die Musik machen, welche uns gefällt und nicht die, welche in eine bestimmte Schublade passt. Wir fühlen uns in der EBM-/Synthipop-Welt wohl, wie auch in anderen Bereichen der elektronischen Musik. Eurodance ist zum Beispiel in Italien sehr beliebt.

re-flexion: Euer Debüt-Album „De-Synchronized“ erschien in drei verschiedenen Versionen: Eine europäische, eine südkoreanische und die Standart-Version. Welche Gründe und Unterschiede gibt es?
Lorenzo: Zum einen sind die Artworks unterschiedlich und zum anderen haben die europäische und die südkoreanische Version noch zusätzlich einige Bonus-Remixe. Die verschiedenen Versionen kamen alle in unterschiedlichen Zeitabständen heraus. Wir wollten die Hörerinnen und Hörer so auf jede Version speziell aufmerksam machen, doch die zehn hauptsächlichen Songs sind wie bei der Standart-Version die selben.

re-flexion: „De-Synchronized“ ist nun seit ein paar Monaten auf dem Markt erhältlich. Wie ist das Feedback bis jetzt?
Lorenzo: Sehr positiv bis jetzt. Wir haben sehr viele enthusiastische Emails von unseren Fans aus der ganzen Welt bekommen. Es freut uns natürlich sehr, dass die Leute unsere Musik mögen.

re-flexion: Wie lange habt ihr am Album gearbeitet?
Lorenzo: Etwa 8-9 Monate. Wir müssen beide neben der Musik noch arbeiten, somit haben wir leider nicht immer Zeit, uns nur auf die Musik zu konzentrieren.

re-flexion: Was ist das Geheimnis eines typischen Syrian-Songs? Wie arbeitet ihr?
Lorenzo: Normalerweise schreiben wir zuerst die Melodie und dann die Lyrik. Wir nehmen den Gesang mit dem Basishintergrund auf, und zum Schluss kommen die Arrangements. Nur wenige Male haben wir zuerst mit den instrumentalen Teilen begonnen.

re-flexion: Wenn ihr könntet, würdet ihr am Album noch etwas ändern wollen?
Lorenzo: Wir sind sehr zufrieden mit „De-Synchronized“ so wie es ist. Ich denke jedes Album widerspiegelt gewisse Momente und Phasen einer Band. Würde man im nachhinein noch etwas ändern, wäre es nicht mehr authentisch und würde so die Geschichte der Band verfälschen.

re-flexion: Am Anfang des Titels „She Is The Dark“ singt Andylab italienisch. Auch auf der neuen Single „Cosmic Gate“ singt ihr anfangs italienisch, ansonsten sind praktisch alle Titel in der englischen Sprache gesungen. Wieso gibt ihr Englisch als Sprache eurer Musik den Vorrang?
Lorenzo: Es ist reine Gewohnheitssache, die uns beim Schreiben der Songs dazu verleitet, diese in Englisch zu verfassen. Wir möchten auf dem nächsten Album mehr italienische Texte verwenden.

re-flexion: Mein Lieblingssong heißt „Vega Velocity“. Hast du auch einen Song, der dir besonders gefällt?
Lorenzo: Natürlich hänge ich an jedem unserer Lieder. Die Favoriten wechseln immer wieder, im Moment gefällt mir „Starless“ am Besten.

re-flexion: Auf der südkoreanischen Version gibt es einen Remix des Stücks „Vega Velocity“ von XP8. Mit wem würdet ihr sonst noch gerne zusammenarbeiten?
Lorenzo: Eine Ehre wäre es für mich mit OMD, Alphaville oder mit Rockets zusammenzuarbeiten.

re-flexion: Schon bald erscheint eure neue EP „Enforcer“. Welche Pläne habt ihr noch bis zum Jahresende? Konzerte, Tour…?
Lorenzo: Wir werden einige Konzerte in Italien geben und eine kleine Tour in den Staaten machen. Anfang des nächsten Jahres kommt unser zweites Album „Kosmonauta“ heraus. Es passiert also noch einiges bis zum Jahreswechsel.

re-flexion: mp3-Downloads sind heutzutage für jeden Musiker und für die ganze Musikindustrie ein Thema. Wie ist eure Meinung dazu? Denkt ihr, dass es für Newcomer- Bands sogar eine Starthilfe sein kann, im Internet auf diese Art präsent zu sein?
Lorenzo: Ich habe das Internet früher viel genutzt, um so neue Bands kennen zu lernen. Hat mir die Musik gefallen, habe ich auch die CDs gekauft. Leider wird das Internet heutzutage dazu missbraucht die Musik nur herunter zu laden, ohne die Orginal-Tonträger zu kaufen. Doch denke ich, dass das Netz als Plattform den Vorteil besitzt eine größere Verbreitung der Musik zu ermöglichen. Viele Underground-Bands würden ohne File-Sharing unbekannt bleiben.

re-flexion: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.
Lorenzo: Vielen Dank an euch.



ORKUS

1. what mean the music styles synth pop and future pop for you? and how you would describe them to anyone who doesn't know what that is?
V: These are my favourite kind of music, I love the link between melody and energy. How would I describe them to a newbie? Probably I'd say "imagine a techno version of depeche mode"... or something like that.

2. when and why you had your first contact with this kind of music?
V: I used to listen to bands like Alphaville, OMD, Rockets and many others since I was very young. Some years ago I discovered "Welcome to Earth" by Apoptygma Berzerk, and I immediately loved it. In that album I found both the melodies of the eighties and the
cool "modern" dance sounds. Only in a second time I discovered this music was connected to the "dark" scene, and discovered other bands. At the beginning, it sounded like an updated version of the 80's music to me.

3. are you personally or in the WWW part of these scene(s)?
V: We have our website, made by me: www.spacetalk.net. I also work as a webdesigner, but not in the music scene.

4. in italy there are not much bands which play synth/future pop? resp. is it right to say that the scene for electronic music isn't really big in italy?
V: Yes, if you talk about synth/future pop. Instead, if you mean dance music in a wider range, Italy is well known worldwide for its cool Eurodance/techno stuff. We try to merge this "italo" sound with synthpop and futurepop.

5. in which country you think that synth pop is most successful and why?
V: Probably in Germany, and Scandinavia too.

6. did you in your career had gigs at "exotic" cities/countries?
V: Not yet, but I hope one day we will.

7. how long did you work on "de-synchronized" and what you want to express with the album title?
V: We worked on it for 5/6 months. We are satisfied with the result, anyway we try always to improve: that's because we want to give the best we can.
The title has not a particular meaning, we liked its sound. We wanted something that sounded futuristic, technological and a little strange.

8. hard question: is it possible to reinvent electro pop?
V: I don't think you can reinvent a musical genre at all: to be still called electro pop, this music should mantain definite charachteristics.

9. the cover of the album looks very cold and some kind of technical... would you define your music as "cool" resp. "undercooled"?
The graphics of the album was designed by me: I like clean and neat design, I wanted something both futuristic and technical. So the 3D Model of the anime-like robot looked perfect to me. We kept the same style also for the inlay, with some 3D Spaceship wireframe models.
There are also a couple of photographs inside, I expecially love the one with the detail of a speaker below the shoulder of an old Transformer Robot.
I wouldn't define our music "cold", I think there's a lot of feeling and soul in the melodies and in the lyrics. We mainly talk about space and sci-fi, but we deal with the abstract and poetic side of it. The nostalgic and romantic view of the endless universe, the loneliness in the emptiness.

10. you worked as remixer for bands like T.O.Y. or real life. which kind of experience it is to work on a song from another artist?
V: Very cool, we try to give our sound to someone else's songs. We also dare more in remixes.

11. is there any band you'd love to do a remix?
V: OMD, Alphaville.

12. do you think that the CD "dies" and the internet will grow that big that 90% of the music will be released in the WWW?
V: I don't know, really. We can only wait and see.

13. how do you in private life handle the theme of selling/buying music in internet?
V: I use the internet to discover and listen to new bands. If I like the music, I buy the CD. I know that could sound unoriginal, but it really goes this way (at least with me). It would be perfect if everyone would act this way: unfortunately, most of the people download the latest releases and don't buy the originals even if they like the music. The positive side of the whole download thing is that the music has a wider diffusion. Many underground bands would remain unknown without file sharing.

14. which technical invention fascinates you most?
V: I would like someone could build a Dream Machine... so you could program your dreams, and while sleeping you could live what's impossible in life. About real inventions, I don't know: we are used to work every day with computers, televisions, telephones and we assume it's natural they exist...and we forgot that even a cigarette lighter is fascinating, in a certain way.

15. what are you planning für the next weeks and months?
V: Right now we're working on the second album, called "Kosmonauta". We're also very excited for the release in Germany of our debut album "De-Synchronized"!


TERRORVERLAG

PLEASE TELL US A LITTLE BIT ABOUT YOU: WHERE ARE YOU? WHO ARE YOU AND HOW ARE YOU?
We live in Italy, I am from Milan and Andy is from Asti. We met a few years ago, as we were both members of the Italian Alphaville fan club. We had a common love for electronic music so we decided to play together this kind of music.

CONGRATULATIONS FOR YOUR ALBUM "DE-SYNCHRONIZED"! COULD YOU PLEASE INTRODUCE YOUR BAND TO THE REMAINING WORLD?
Sure! The band is formed by Andylab at vocals and synthesizers, and by Voyager (me) at production, synthesizers and programming. We started about three years ago and De-Synchronized is our first album! If you like dance beats and melody, check it out!

DO YOU HAVE A VISION BEFORE YOU START WRITING AN ALBUM OR DO THE SONGS JUST FALL INTO PLACE NATURALLY?
We have a vision or an idea of how the album should be. But, in the making, usually songs take different directions.

HOW DO YOU GET THE IDEAS FOR YOUR LYRICS?

We mainly talk about space, the infinity of universe, parallel to the infinity of mind. We try to describe feelings such as melancholy, mixed with the awareness of being a very small, but pounding part of the whole universe.

WHAT DO YOU WANT TO EXPRESS WITH YOUR SONGS?
We want to join energy, melody, and a spacey feeling. We don't want to give any message, just images and sensations of something far, lone and lost.

WHAT DO YOU CONSIDER THE MOST IMPORTANT CHANGE IN SOUND BETWEEN YOUR RELEASES?
Well, "De-Synchronized" is our first release actually. If you talk about our demo-album that was released in 2000, I cannot say it is the same band - Andy was not the singer at the time. I can tell you the differences between "De-Synchronized" and our next album: it will emphasize the "techno" and "space" elements. Will be something new, definitely.

HAVE YOU EVER IMAGINED BECOMING SO SUCCESSFUL WHEN YOU DID START?
We don't think to be so successful yet. Maybe in the future, I hope! Some important targets were reached this year, but there's still a lot to do.

WHAT ABOUT YOUR 2000 RELEASE "SADNESS DELUXE"? WHY HASN’T IT BEEN RELEASED BY A BIGGER LABEL?
This was a demo-album, performed by Voyager at keys and Vocals and a guest Guitarist. Overall the mood of the songs was the same of today, but the sound was different: Real drum Sounds, heavy guitar riffs. Something like a gothic-electronic-new wave band. I still like it very much, and a song from that album was already re-released in our latest single in a different, remixed shape. We released it on a small label because it was the first to offer me something.

HOW WAS THE CONTACT MADE BETWEEN SYRIAN AND INFACTED RECORDINGS?
It was Todd Durrant at “A Different Drum” that made the deal.

WHICH ARE YOUR PERSONAL FAVOURITE SONGS ON "DE-SYNCHRONIZED"?
I like every song of course, maybe at the moment my favourites are "Starless" and "She is the Dark".

WHAT ARE YOUR IMPRESSIONS AFTER THE RELEASE? ARE YOU CONTENT WITH EVERYTHING?
Many people sent us messages saying they liked our
music, lots of DJ playlists all over the world feature our songs, good reviews. I must say I was more than surprised. There's still a lot to do, but it's a really good start. I think that every song is a potential single, and I'm still convinced that it's an album worth buying!

YOUR SONGS DEAL WITH MELANCHOLY, DREAMS AND OTHER EMOTIONS. IS THIS AN EXPRESSION OF OUR OWN FEELINGS?
Yes, generally I'm a nostalgic guy.

WHAT IS YOUR GENERAL OPINION ON THE REMIXES YOU DID?
We made a large number of remixes, until now my favourite is the remix we made for Real Life's "Oblivion": it's really good, I must admit that I like it more than the original!

COUD YOU PLEASE STATE YOUR INFLUENCES WHEN COMPOSING?
We're influenced by techno, trance, synth pop, and also pop music. Energy and melody are the two main sides of our music.

IS THERE ANYBODY YOU CAN THINK OF, YOU'VE ALWAYS WANTED TO WORK WITH? OR DID YOU EVER GET REJECTED BY ANYONE?

Probably I'd like to work with my favourite bands: Alphaville, OMD, Rockets. But they were my favourite in the past, now they don't exist anymore or are too different. If we talk about a band in the scene, I don't know what to answer. Anyway I prefer improving my music and skills on my own rather than working with something else.

WHAT IS YOUR MUSICAL BACKGROUND AND WHAT INTERESTS DO YOU HAVE BESIDES MUSIC?
As I said before, my favourite bands are Alphaville, OMD and Rockets. But I like almost every kind of music, mainly Metal (I used to listen to it in the nineties) and pop music. Besides music, I like reading (mostly sci-fi), drawing, and thinking.

MANY PEOPLE CALL YOUR STYLE "SYNTH POP". IS THIS THE TERM YOU WOULD USE YOURSELF TO DESCRIBE YOUR MUSIC?
Why not? Maybe it is more "dancey" than regular synthpop, but yes, it's correct. Overall it is pop music and it is made with a synth. So why not call it synthpop?

AND HOW WOULD YOU PERSONALLY CALL IT?
Technospacepop!

WHICH OTHER SYNTH POP OR ELECTRONIC ACTS IN GENERAL DO YOU LIKE?
In today's scene, Apoptygma Berzerk are definitely my favourites (but only the last 2 albums).

DO YOU LIKE GOTHIC AND INDUSTRIAL MUSIC IN GENERAL AND WHAT DO YOU THINK ABOUT THE DARK SCENE IN ITALY?
I don't like music genres in general, but I like individual songs. I could like an R&B song and dislike a synthpop tune. I think there's only bad music and good music (which music is good and which is bad obviously depends on each person). In Italy there's a growing dark scene, there are some bands even if there's not much collaboration, unfortunately.

HOW IS YOUR STANDING IN ITALY?
I love Italy. Where I live, in Milan, the worst thing is the weather: too hot in summer (almost 40 degrees) and too cold in winter.

WHAT DO YOU THINK ABOUT THE DEVELOPMENT FROM THE MUSIC INDUSTRIES REGARDING DOWNLOAD MATTERS AND ILLEGAL COPIES?
It's a very hard situation: there's no way to stop the illegal downloading. Anyway the whole thing has a positive side: music is spread in a wider way. We can only hope that someone who downloaded an album and liked it, in a second time buys the original CD.

WHAT ARE YOUR PLANS FOR THE NEXT YEAR?

Complete our second album "Kosmonauta" and play more concerts around!

THANX FOR SHARING YOUR TIME AND GOOD LOOK WITH YOUR VERY GOOD ALBUM!

Thank you for the interview.


DNA SIX

1. Tell something about your history. Who stands behind SYRIAN? Where are you from? When did you found SYRIAN?
The band is formed by Lorenzo Bettelli (Voyager) at synths and production, and Andylab at vocals and keyboards. We are both from Italy (Milano and Asti), and we met a few years ago, being both once subscribed to the italian Alphaville fan club. So we decided to start playing together. It was 2001.

2. What are your influences in creating music?
We take insipiration from various kinds of electronic music, such as techno, trance, synthpop... and even italian eurodance.
We try to merge all these musical influences to create a sound that could be recognized as our own sound.
We mainly talk about space, the infinity of universe, in parallel with the infinity of mind.
We try to describe feelings as melancoly, mixed with the consciousness of being a very small, but pounding part of the whole universe.

3. Have you any musical model/ idol?
Once I was a heavy-metal fan, I even played in a death metal band... but, even when i was a metal fan, I listened to bands like Alphaville, OMD, Rockets... then, I stopped to listen to metal even if sometimes I still like to give my old records a listen.
Anyway my favourite band was Alphaville, I even travelled to Germany three times to see them live. Now I don't think I have a fave one. And I never had any idol.

4. Is there any artist you always wants to work with?
I think I would be happier and more satisfied if an artist I like would collaborate to my music rather than collaborating to someone
else's work. But, if I have to tell a name, I would say Alphaville or OMD.

5. Why did you decide to sing the most songs in italien?
Actually, on "De-Synchronized", only one song is sung in italian, and even not completely (the refrain is in english). It was an idea of
Todd Durrant from A Different Drum, that suggested us to do that, as there were no synth songs in italian at the moment.
It seems that people liked the italian language, so we decided to write more italian lyrics for the second album. Anyway, they are always mixed with english words.

6. What is the meaning of the titel of the record DE-SYNCHRONIZED?
The title has not a particular meaning, we liked its sound. We wanted something that sounded futuristic, and a little weird.

7. Which is the favorit song in your record and why?
It could sound unoriginal, but I like every song. We wanted to record an album full of possible singles, so every song
has a high melodic and catchy tune. I don't like skipping fill-in songs when I listen to CDs, so we tried to do our best to avoid that on our album.

8. Is there a big dark scene in italy?
If you talk about electronic music, the answer is no, we don't have a big scene. We have now some new bands popping up (including us), so I think the scene will grow in the future.
But if you talk about ambient or folk, there are lots of bands in italy. About clubs and audience, they are growing too.

9. Did you see yourself in the dark scene?
Maybe not. I think that most of the electro-future pop music is not really dark. I like energetic, melodic electronic music with a touch of
melancholy... if it's called dark, it's ok for me anyway!

10. Will there be liveshows to support DE-SYNCHRONIZED?
Yes, right now we are playing many shows in Italy. In the next months we'll also play in other countries.
We set up a cool show to recreate the futuristic ambientation of the album, with laser and space suits.
 
SYNTHPOP EUROP.FR

Prima, potete presentarci Syrian ?
I syrian sono formati da Andylab alla voce e tastiere e da me alle tastiere e produzione. Io sono di Milano mentre andylab è di Asti, in Piemonte.

Come vi siete incontrati? Qual e il percorso che vi ha portato ai SYRIAN ?
Eravamo entrambi membri del fan club italiano degli Alphaville. Entrambi facevamo musica e così mettere insieme una band è stato un passo naturale.

Quali sono le vostre influenze musicali? Vostro lavoro e un lavoro di squadra ; comme nasce la vostra ispirazione ?
Le nostre influenze sono molteplici... direi che ci ispiriamo principalmente alla trance, alla techno e al synthpop, che abbiano però una bella melodia. In passato ascoltavo anche metal, ma ultimamente ho lasciato perdere questo tipo di musica.

Qual e il vostro giudizio sulla scena elettro/synthpop Italiana ? Come percepite questa scena in Europa ?
La scena elettronica/synthpop italiana non è molto vasta, ma ultimamente qualcosa si sta muovendo e alcuni nuovi gruppi (tra i quali mettiamo pure noi) si stanno facendo conoscere all'estero.

Gradite fare « remix » per gruppi di A DIFFERENT DRUM. Avete gia fatto remix gruppi di altri labels ? se non, vi piacerebbe? E una politica imposta dalla vostra etichetta?
Ci piace fare remix per altri gruppi, e poter dare una nostra interpretazione alla musica di altri. Abbiamo remixato principalmente gruppi della A Different Drum, ma anche nomi esterni alla nostra etichetta, che non ci impone nessun limite.

Come vedete l'evoluzione della scena elettronica alternativa in generale? - Perché fare un'edizione speciale Sud-Coreana di "De-Synchronized" ; Corea sarebbe essa molto FUTURA POP?
Ci è stato proposto tramite una persona che conosco che lavora nel music business coreano. A loro era piaciuto il nostro album, e così lo abbiamo dato in licenza per la Corea del Sud. Tra l'altro hanno anche aggiunto una bonus track e cambiato l'artwork... ma sono state scelte loro.

SPACE OVERDRIVE è realmente un grando successo ; Al livello delle vendite, comme voi lo considerate ?
E' ancora presto per sapere quanto abbia venduto: in ogni caso, le vendite dei singoli sono molto inferiori a quelle degli album.

Questo MAXI "space overdrice" avviso il secondo album: Ce ne volete parlare ?
Il nuovo album si intitolerà "KOSMONAUTA" e sarà un concept album. Racconta il viaggio di un astronauta dalla terra fino all'infinito.
Sarà un album di trance, techno, synthpop... il nostro genere insomma, con molta energia e molta melodia!

A voi l’ultima parola per i lettori di Synthpopeurop.
Grazie per aver letto fino a qui... date un'occhiata al nostro sito www.spacetalk.net e speriamo di poter venire un giorno a fare un concerto da voi!
Grazie per l’intervista. Abbiamo apprezzato veramente la vostra musica.

WWW.KAOSKULTURE.COM

Li abbiamo scoperti per puro caso. Ci siamo ritrovati nello stereo "De-synchronized", uno dei più bei dischi ebm-synthpop sin ora usciti in Italia. Syrian sono senza la benchè minima ombra di dubbio "IL" gruppo ebm-synhtpop italiano, un vero motivo d'orgoglio, soprattutto se pensate che il duo milanese viene prodotto da A different drum records, USA. Semplicità, melodia, tecnica e una incredibile e disarmante carica emotiva.
Kaos Kulture è fiera di presentarvi i Syrian.

KK: Allora ragazzi, siete attivi dal '99, avete rilasciato il promo "Ekstasy", quindi "Sadness Deluxe" e questo "magnifico" "De-synchronized" per A Different Drum records (USA)… questo è tutto ciò che so di voi. Te la senti di fare un come-back spazio-temporale? Come siete cresciuti in tutti questi anni e come mai qui in Italia si è sentito poco parlare di voi, quando invece in America andate fortissimo?
S: Il promo "Ekstasy" doveva essere il nuovo lavoro di un mio vecchio progetto metal, che però ormai di metal aveva ben poco, e per di più l'unico sopravvissuto della formazione originale ero io. Quindi decisi di cambiare nome in "Syrian" (che non ha nulla a che vedere col medio-oriente) e di registrare l'album "Sadness Deluxe" con questa denominazione. L'album, uscito nel 2000, era comunque un misto tra gothic, elettronica e metal (poco). L'etichetta che lo stampo' era proprio piccola, e quindi non si può parlare di uscita ufficiale.
Diciamo che il "vero" inizio dei Syrian è nel 2001, quando decisi di cambiare completamente genere, per suonare ciò che mi è sempre piaciuto davvero, sin dai tempi in cui seguivo il metal: il synthpop , o future pop, o electro-pop o come lo si vuol chiamare.
A metà del 2001 Andylab si unì al progetto (su SD cantavo io), quindi il cambiamento fu totale: voce, sound… Nel 2002 registrammo un demo di 4 brani, lo spedimmo ad alcune etichette e, all'inizio del 2003, è uscito il primo singolo "No Atmosphere" per A Different Drum… a maggio l'album, e ora siamo qui!

KK: "De-synchronized" è secondo me il migliore disco di ebm-future/pop sin ora uscito in Italia…Qual è stato il responso di critica e addetti ai lavori?
S: Per adesso il responso è molto buono, anche se il nostro pubblico è prevalentemente Americano. In Italia siamo poco conosciuti, anche se i nostri cd sono distribuiti pure qui da Audioglobe. Ma spero che col tempo qualcuno si accorga di noi anche qui in patria, in fondo siamo uno dei pochi gruppi usciti dai confini nazionali con questo genere.

KK: Quanto tempo vi è servito per strutturare quelli che sono i brani di "De-synchronized"? In quanto tempo l'avete registrato e dove?
S: L'album è stato registrato in 6 mesi circa, nel mio studio. Alcuni brani, ad esempio quelli presenti sul demo, sono stati scritti prima e ne esistono diverse versioni, ma sono stati comunque riarrangiati in seguito.

KK: C'è qualcosa che avreste migliorato-modificato in questo album (dimmi tutto ma non toccarmi "No Atmosphere")? Secondo te a quale ambiente musicale sono avvicinabili i Syrian?
S: No, penso che l'album vada bene così com'è, per il mio gusto ovviamente. D'altronde, se non fossi stato soddisfatto, sarei ancora qui a limarlo per bene. Nessuno ci aveva dato scadenze per la consegna. A quale ambiente musicale siamo avvicinabili? Io direi un insieme di synthpop, futurepop, ed euro-trance, con melodie immediate e una grande carica di energia.

KK: Mi parli della A Different Drum records? Che tipo di contratto avete con loro? E'l'etichetta che cercavate?
S: A Different Drum è l'etichetta più conosciuta negli USA per questo genere, dopo la Metropolis ovviamente. Ha un'ottima distribuzione in tutto il mondo, e Todd (il proprietario) è una persona onesta e piena di entusiasmo, si vede proprio che ama la musica. Con la ADD ci troviamo molto bene, e abbiamo già firmato per un secondo album.
Cosa riserverà il futuro non lo può sapere nessuno, ora siamo soddisfatti così.

KK: Ascoltando la musica di "De-synchronized" e soprattutto leggendo i testi sembra che accostiate tantissimo sentimenti, sensazioni e varie sfaccettature umane ad un contesto quasi alieno, non umano… Una sorta di percorso bi-polare in continua evoluzione all'interno del disco. Chi scrive i testi? Ti va di descriverli e di delineare quello che potrebbe essere il main-concept che si nasconde dietro "De-synchronized"?
S: Una caratteristica dei Syrian è che tutti i testi hanno un'ambientazione fantascientifica. Ma non come, ad esempio, gli SPOCK: la nostra è una fantascienza più malinconica, romantica, da space-opera, in cui l'infinito e il silenzio dell'universo fanno da cornice a sentimenti e pensieri, e ne accentuano la vena nostalgica (mi viene in mente ad esempio il vecchio cartone animato Galaxy Express 999).
Generalmente i testi li scrivo io, ma comunque vengono poi sistemati e rivisti insieme.

KK: La vita di tutti i giorni, la realtà che vivete.. hanno in qualche modo influenzato la vostra musica?
S: Penso che tutte le nostre azioni siano influenzate dall'ambiente che ci circonda.

KK: Nella vita vi occupate a 360° di Syrian o avete un lavoro? Cosa fate nella vita e quali sono i vostri principali interessi nel vostro spare-time? Hobbies, passioni, donne, alchol, football (a proposito, visto che vivete a Milano, la domanda mi nasce spontanea: Milan o Inter?)
S: Sia io che Andylab abbiamo un lavoro. La musica è una grande passione, per quanto riguarda alcol e donne facciamo festini ogni sera, ovviamente ascoltando esclusivamente EBM.
Io vivo a Milano, mentre Andylab è di Asti, in Piemonte. Non penso che la squadra sabauda abbia un grande blasone dal punto di vista calcistico. Siamo però entrambi fedeli sostenitori della nazionale di San Marino.

KK: Apoptygma Berzerk… fino ai più recenti Iris, passando per new-wave e Depeche Mode… Credo che il vostro sound sia un po' tutto questo… ma la vostra eleganza e la semplicità delle vostre idee rendono Syrian una vera e propria sorpresa per il sottoscritto, una band che ha un futuro davanti…
Quali sono le vostre influenze?

S: Molteplici. Ogni genere musicale ha qualcosa da cui trarre ispirazione.
La cosa che mi piace non trascurare mai è la melodia, non mi piace perdermi in cose troppo cerebrali.

KK: Cosa troviamo nel tuo stereo ultimamente?
S: Nessun disco in particolare in questo momento, a parte quelli dei Rockets che ho appena trovato in CD. Poi non mi perdo mai il DeeJay Time.

KK: Come vi siete avvicinati all'elettronica? So che tu, Lorenzo, hai un decennale know-how nel panorama metal… Mi parli del percorso che alla fine vi ha portato ai Syrian?
S: In parte ho già risposto all'inizio… comunque sì, all'inizio degli anni novanta suonavo in un gruppo death-metal e quella scena aveva un che di magico, anche se forse è il tempo che è passato da allora a rendere il ricordo più rosa. In ogni caso a quei tempi passavo tranquillamente dai Bolt-Thrower agli Alphaville (ora il contrario è un po' più difficile eh eh), poi piano piano il metal l'ho messo da parte. Comunque ogni tanto non mi dispiace riascoltare i miei vecchi dischi - giusto settimana scorsa mi sono riascoltato "Hammerheart" dei Bathory, era proprio bello, ma come era stonato il cantante!

KK: Come si svolgono di solito le vostre registrazioni? Entrate in studio con le basi già pronte? Come si sviluppa l'intera lavorazione?
S: E' un lavoro di squadra, di solito si parte da una melodia vocale o comunque da degli spunti melodici. Sistemiamo i testi e le musiche insieme, quindi registriamo la voce, le parti di synth principali e poi in seguito io completo le basi e mi occupo di tutti i dettagli riguardanti la produzione.

KK: Che softwares e strumentazione utilizzate?
S: Usiamo come sequencer Cubase VST. Come synth, abbiamo un Nordlead, un Access Virus C, una vecchia Korg e una Yamaha AN1X. Praticamente uso solo il Virus.

KK: Che mi dici della vostra attività live? Tour o date in vista?
S: Per ora non abbiamo ancora fatto concerti, ma abbiamo intenzione di cominciare presto. Per ora ci stiamo organizzando, sia sotto l'aspetto sonoro che quello visivo.
Mi piacerebbe riproporre la componente fantascientifica.

KK: La tua opinione su Internet?
S: Ovviamente positiva, dato che come lavoro faccio il web-designer. Come tutte le cose, però, bisogna stare attenti a non abusarne.

KK: Cosa farete in vacanza e cosa dobbiamo aspettarci da Syrian nei prossimi mesi? Progetti, nuove registrazioni…
S: Mah guarda in vacanza penso che farò il tipo da spiaggia… per quanto riguarda la musica, stiamo lavorando al secondo album che dovrebbe vedere la luce all'inizio del 2004. Sarà preceduto comunque da un paio di singoli. Inoltre abbiamo realizzato alcuni remix per altri gruppi, che usciranno anche questi sui relativi singoli nei prossimi mesi.

KK: Pensi che in Italia esista una scena? Avendo firmato per un'etichetta americana, e conoscendo sicuramente bene quel circuito, che consiglio ti senti di dare a quella che alcuni chiamano "scena italiana"?
S: Chi sono io per dare consigli? Ho bisogno io di consigli su come migliorare sempre di più, come potrei darne agli altri? In Italia forse la scena non è molto grande perché di gruppi che suonano questo genere di musica ce ne sono davvero pochi, e di etichette pure.

KK: Una tua considerazione su:
.L'amore
Me la sono sempre presa nel c**o
.L'odio
Ce n'è fin troppo, non odio nessuno
.La fede
Dovrei sapere in cosa
.Saddam Hussein
Saddam è nascosto con i suoi sosia: "Ho due notizie, una buona e una cattiva. Quella buona è che vi aumenterò la paga. Quella cattiva è che mi hanno amputato una gamba!"
.la politica
Ci capisco poco
.il sesso
Non ci capisco niente

KK: Come credi si evolverà la scena elettronica e quale è stato il disco che ha notevolmente cambiato la tua vita?
S: Non saprei - parlare di scena elettronica è troppo vasto… ci sono talmente tante sottocategorie, la cui evoluzione è spesso contrastante. Alcuni generi sono costantemente tesi verso la modernizzazione, altri, tipo il synthpop, sono decisamente conservatori.
Quale disco ha cambiato la mia vita? Non ce n'è uno in particolare, ogni età ha avuto i suoi favoriti. Posso dirti quelli che mi sono rimasti nel cuore: Alphaville "Prostitute", OMD "Liberator", Everything But The Girl "Walking Wounded", Rockets (tutti), Marillion "Seasons End", Righeira "Uno, Zero e Centomila", Delta V "Psychobeat", Manowar "Kings of Metal", Ultravox "Revelation", APB "Welcome to Earth".

KK: Qual è la domanda che vi piacerebbe qualcuno vi facesse in un'intervista ma che nessuno vi ha mai fatto?
Formulate questa domanda da soli e date una risposta?

S: Mi pare di capire che ti piace guardare Marzullo! Dunque… fammi pensare… non mi viene in mente niente di originale… hai fatto domande su tutti gli argomenti più interessanti, non saprei davvero cos'altro aggiungere!

KK: Molto spesso la musica, la composizione, la creazione e l'alchimia dei suoni sono un fenomenale antidoto terapuetico per le sofferenze, i sentimenti, l'amore, l'odio… La musica è una valvola di sfogo, può essere un modo per comunicare dei messaggi nascosti, un modo elegante di vendiarsi di qualcuno, un infallibile quanto ermetico espediente per dichiarare qualcosa a qualcuno magari… Il vostro ultimo disco doveva comunicare qualcosa a qualcuno in particolare? Lo dedicate a chi?
S: Non avevo mai pensato di dedicare il disco a qualcuno… se proprio dovessi farlo, lo dedicherei a noi che l'abbiamo realizzato!
La nostra musica sicuramente non vuole comunicare odio o vendette: abbiamo cercato di trasmettere un senso di nostalgia, quella che si prova a ricordare qualcosa di bello che è successo nel passato… come diceva il poeta? "E naufragar mi è dolce in questo mare".

KK: Ti ringrazio per il tuo tempo, e ti auguro davvero un futuro perfetto…
S: Grazie a te per l'intervista e per tutto!

KK: Vuoi dire qualcos'altro ai lettori di KK?
S: Vi abbraccio tutti e vi bacio tutte.


VERSACRUM

L'essere "profeti in Patria" non è mai semplice, specialmente in Italia, se si produce musica elettro-EBM, come nel caso dei Syrian, duo formato da Lorenzo Bettelli ed Andylab. Solo da qualche mese il loro nome inizia a circolare con insistenza sulle riviste specializzate e nel passa-parola dei fans della musica elettro.... Meglio tardi che mai mi verrebbe da dire, visto che il loro potenziale è stato già intuito da un'etichetta prestigiosa come l'americana A Different Drum, per la quale hanno pubblicato l'ottimo album d'esordio De-synchronized (disco che fonde EBM e Future-pop; musica capace di unire ritmo e malinconia, con palesi riferimenti agli albori dell'elettro-wave fine anni'70-inizio anni '80), che sta riscuotendo ottimo successo oltre oceano. In attesa che il pubblico italiano sappia apprezzare gli artisti meritevoli che ha in casa, andiamo a conoscere meglio i Syrian con questa intervista.

Direi di cominciare parlando un po' di voi.... chi siete, quando avete cominciato a fare musica, avete fatto parte di altri progetti musicali prima dei Syrian?
ANDYLAB - Io sono di Asti e sono un fan "storico" degli Alphaville. Questo aspetto mi ha fatto incontrare Lorenzo, poiché anche lui è un fan del gruppo tedesco, pur se ultimamente con minor "enfasi"... La nostra frequentazione, anche se non particolarmente assidua, a eventi legati al fans club italiano di Marian Gold e soci ci ha dato modo di conoscerci e di verificare le nostre affinità musicali. In realtà posso dire di essermi effettivamente avvicinato all'ambiente musicale solo recentemente, per passione, ma a un livello amatoriale. L'ingresso nei Syrian rappresenta, a tutti gli effetti, la mia prima esperienza in questo campo.
LORENZO - In passato suonavo in un gruppo Death Metal: ho anche realizzato dischi house, pop e pure un album di musica lounge.

De-Synchronized è a mio parere uno dei migliori dischi usciti nel 2003 nel genere elettronico. Questo sound è ben diverso da quello di "Say That You Stay" (brano apparso su una delle prime compilation allegate a Ritual). Come e perché avete evoluto il vostro sound verso questa dimensione elettronica?
ANDYLAB - Forse non si tratta di un'evoluzione in senso stretto. Parlerei meglio di cambiamento di rotta, alla ricerca di sensazioni sonore che prima risultavano inespresse e che ora trovano piena realizzazione. Ora facciamo ciò che veramente ci piace. "Say That You Stay" è stata frutto della formazione musicale di Lorenzo, più orientata al metal, ma anche variegata da sfumature elettroniche.

Ascoltando i brani di De-Synchronized ho notato una forte influenza delle sonorità tipiche della wave anni '80 sviluppate però con un gusto moderno a cavallo tra il synth-pop e l'EBM. Siete d'accordo con questa analisi? Cosa pensate della scena elettronica internazionale (synth-pop, EBM, future-pop, industrial... scegliete voi l'etichetta che preferite)?
ANDYLAB - Sono pienamente d'accordo. Le influenze sono facilmente intuibili, anche perché, nell'ambito della musica elettronica, nonostante si vogliano affibbiare etichette a questo o a quel gruppo, è rimasto ben poco da scoprire o da inventare (mi riferisco ai suoni, non certo alle armonie). Tutte le definizioni risultano forzate, ma, se proprio vogliamo etichettare i Syrian, userei l'espressione "space-pop".

Le spiccate caratteristiche "dance" di alcuni brani di De-Synchronized e la sua attitudine con il future-pop tanto in voga nel Nord Europa mi fanno pensare ad un buon successo per voi, sia in sede di recensioni (traguardo già raggiunto leggendo quelle presenti sul vostro sito) che di vendita. Questo mio pronostico/augurio sta trovando riscontri? Quali invece i riscontri in Italia, paese da sempre poco foriero di soddisfazioni per chi si cimenta con questo tipo di musica?
ANDYLAB - Negli USA abbiamo un discreto seguito; in particolare molti DJs stanno inserendo nelle loro playlists almeno un nostro brano, per cui c'è interesse a quello che stiamo facendo. In Italia bisogna fare i conti con un mercato discografico abituatosi ormai a generi musicali parecchio diversi dal nostro, spesso "pompati" da promozioni incessanti sui maggiori veicoli di comunicazione, che stroncano qualunque voce alternativa. E' un peccato, ma ci possiamo fare ben poco.

Su De-Synchronized sono presenti due cover; se quella di "One More Mission" dei Rockets è abbastanza "logica", più sorprendente è quella di "Wasted Years" degli Iron Maiden. Inevitabile chiedervi se siete fans di queste due bands e più in generale quali sono i vostri generi musicali preferiti; cosa vi ha influenzato nel passato e cosa ascoltate maggiormente oggi?
ANDYLAB - Mi sono sempre piaciuti i Rockets! Hanno rappresentato un'evoluzione notevole in campo musicale, per il fatto di voler "fondere" elettronica e rock, trattando al contempo temi futuristici. Per ciò che concerne gli Iron, io non sono un loro fan, ma mi piace l'idea di poter "rivisitare" in chiave electro brani che, come "Wasted Years", hanno una linea melodica forte. A questo proposito ho sempre notato che moltissimi pezzi hard-rock o metal hanno strutture (e a volte temi) adattabili a un contesto "elettronico" (pensiamo a "Fade To Black" dei Metallica, rifatta dagli Apoptygma Berzerk...). Negli anni ho sempre ascoltato Depeche Mode, Alphaville, Kraftwerk, OMD e, tra gli italiani, Enrico Ruggeri, Mango e Franco Battiato. Oggi mi soffermo spesso sui nuovi virgulti dell'elettronica, tra cui ad esempio i Neuroactive.
LORENZO - Il brano dei Rockets era perfetto per noi, soprattutto per quanto riguarda il testo, in linea con i nostri. Iron: pur avendo un passato metalloso non sono mai stato un loro fan, ma "Wasted Years" è un ottimo brano, che ho sempre ritenuto adatto per una rivisitazione in chiave elettronica. Ho sempre seguito diversi generi musicali, prediligendo tuttavia l'elettronica. Oggi ascolto un po' di tutto, anche molta radio. I miei gruppi preferiti rimangono comunque Alphaville, Rockets e OMD.

Torniamo al rapporto conflittuale tra l'Italia e le band elettroniche "indigene". I gruppi italiani che suonano musica elettro/EBM sono veramente pochi e tra l'altro si devono scontrare con una realtà piuttosto desolante per quanto riguarda case discografiche, pubblico, locali, ecc... Volevo chiedervi un parere sulla situazione italiana e cosa ne pensate di due bands elettro italiane che io apprezzo: Pulcher Femina ed XP8.
ANDYLAB - La situazione italiana è interlocutoria... Ci sono gruppi che meriterebbero attenzione da parte del mercato, ma che si trovano letteralmente a combattere contro i mulini a vento dell'indifferenza, dell'ottusità dei mezzi di comunicazione di massa, per non parlare dei locali che preferiscono spessissimo andare "a botta sicura", proponendo generi di largo consumo... Pulcher Femina ed XP8 sono sicuramente tra le bands più penalizzate da questo atteggiamento emarginatorio.
LORENZO - I Pulcher Femina non ho mai avuto occasione di ascoltarli, gli XP8 sì, e il futuro vedrà delle collaborazioni a livello di remix.

Riconducendomi alla domanda precedente, com'è avvenuto il vostro approdo su un'etichetta prestigiosa come A Different Drum? State già lavorando al prossimo disco? Uscirà ancora per la label americana?
ANDYLAB - Siamo stati contattati direttamente da Todd Durrant, patron della label, il quale aveva ricevuto una segnalazione sul nostro conto da parte di alcuni fans americani della primissima ora, che avevano visitato il nostro sito web prelevando alcuni samples dei nostri demo. Ci è stato chiesto se fosse nostra intenzione iniziare una collaborazione, ed abbiamo accettato di buon grado, coscienti del fatto che ciò avrebbe rappresentato un ottimo trampolino di lancio anche e soprattutto sul mercato USA, che sembra essere in fortissima espansione per la musica elettronica, nonostante l'inscalfibile matrice rock che ancora regna. Stiamo lavorando al secondo album, che vedrà la luce nei primi mesi del 2004, sempre con ADD, che ci ha dato fiducia, peraltro ricambiata pienamente.

Nel nostro "approccio" via mail, abbiamo avuto modo di accennare alle enormi possibilità che internet offre ad un artista per farsi conoscere. Mi sto riferendo sia ai siti web, che ormai praticamente ogni band possiede, sia ai siti "peer to peer" che offrono l'opportunità di scaricare musica. Qual'è il vostro rapporto con internet e la vostra opinione su Napster ed i suoi derivati?
ANDYLAB - Internet è un mezzo di comunicazione, così come lo è il telefono (ed infatti lo utilizza). Noi ci siamo fatti conoscere proprio tramite il nostro sito web, senza il quale, tra l'altro, non ci sarebbe possibile far conoscere la nostra attività a fans in ogni parte del mondo. Per ciò che riguarda il discorso mp3, credo che da un lato sia un ottimo modo per farsi conoscere da parte di gruppi che volontariamente mettono a disposizione di tutti i propri brani in quel formato, dall'altro lato un danno molto più che potenziale per le etichette discografiche. Di certo è un fenomeno inarrestabile, bisognerà cercare di incanalarlo nell'alveo giusto, ad esempio abbassando i prezzi dei CD in vendita (potrebbe essere un buon inizio...). Personalmente, comunque, lo scambio di mp3 è un mezzo che ho usato e sto usando proprio per venire a conoscenza di determinati gruppi altrimenti difficilmente reperibili in prima battuta sul mercato discografico italiano. Poi, se mi piacciono, provo a rintracciare l'originale.
LORENZO - Se dicessi che scarico i dischi solo per conoscere gruppi nuovi, e che poi compro quelli che mi sono piaciuti, sarei banale. Quindi ti dico che anche se mi piacciono non li compro! Scherzi a parte, alcuni poi li ho veramente acquistati!

Siete soliti frequentare concerti o serate nei locali "alternativi" o preferite vivere al di fuori di questa "scena"? Quali sono i vostri interessi oltre alla musica? Dando uno sguardo al vostro sito (a proposito, complimenti per grafica ed impaginazione) mi pare di capire che vi piaccia il calcio, giusto?
ANDYLAB - Non sono un tipo "mondano", conduco una vita normalissima. Per me un vero locale "alternativo" è fondamentalmente un posto in cui riesca a divertirmi con gli amici, non perché debba possedere per forza determinate caratteristiche o un look particolare. Amo viaggiare e conoscere luoghi nuovi, leggere, mangiar bene, bere anche meglio... e fare un tot di altre cose che su due piedi non mi vengono in mente. Un tempo guardavo tutte le partite di calcio che la TV propinava, oggi del calcio mi interessa (nel senso che mi fa ridere) solo l'aspetto morbosamente dietrologico del post-partita, la polemica spicciola, il "pour parler" da bar dello sport. Mi piace invece la stoicità di una nazionale di calcio come quella di San Marino, che vive ogni gara con la speranza di segnare almeno un gol, quintessenza del gioco del calcio.
LORENZO - Effettivamente, alla pagina download, c'è una vecchia foto di una partita, credo degli anni trenta o quaranta. Non l'ho inserita per passione calcistica (che non ho, fondamentalmente), ma perché mi sembrava allo stesso tempo poetica e malinconica.

Il vostro nome, così come i titoli di alcuni dei vostri brani ed i loro testi, mi fanno pensare che siate molto attratti dallo spazio, è così?
ANDYLAB - Lo spazio rappresenta l'ignoto, di cui si ha paura per definizione, ma rappresenta anche la voglia di spingersi oltre, per espandere i confini della propria conoscenza e provare sensazioni inedite e inebrianti. Sono felice di essere una creatura dello spazio e di poter viaggiare, per lo meno mentalmente, nello spazio stesso.
LORENZO - Sono un grande appassionato di fantascienza, e mi piace incanalare questa mia passione anche nella musica. Penso che la dimensione fantascientifica enfatizzi le tematiche trattate nei testi e la loro malinconia.

Chiudiamo parlando del concerto che terrete il 13 dicembre prossimo presso il Castello del Vescovo ad Arceto. Ho letto sul vostro sito internet che sarà la vostra prima esibizione "live". Cosa vi aspettate da quella serata? Il concerto sarà integrato da filmati o altro?
ANDYLAB - Sarà una bella occasione per farci conoscere anche dal pubblico italiano, con tanta voglia di metterci alla prova e soprattutto di divertirci e di far divertire chi ci sarà.
LORENZO - Speriamo che vada tutto bene!


+ RESURRECTURIS +

Già con il loro debutto autoprodotto 'Sadness Deluxe' i Syrian avevano saputo sedurmi con le loro malinconiche melodie, tanto che quell'album ha fatto parte dei miei ascolti più assidui per lungo tempo! Il ritorno del duo milanese con il nuovo album 'De-Synchronized' si è rivelato dunque una sorpresa graditissima ed è diventato l'occasione per quest'intervista. Lorenzo e Andylab ci parlano del loro "nuovo inizio", segnato dall'apertura alle sonorità synthpop che entrambi hanno sempre amato e da un importante contratto con l'americana A Different Drum, lungimirante etichetta che ha fiutato il talento di questa giovane promessa italiana!

Per cominciare vorrei chiedervi di introdurre i Syrian, per dar modo a chi ancora non vi conosce di entrare in contatto con la vostra realtà. Forse non tutti sanno che il progetto è sorto dalle ceneri dei Godcrucifier…
The Voyager>> In effetti il primo album Sadness Deluxe originariamente doveva uscire come "Godcrucifier". Solo che la motivazione sarebbe stata esclusivamente il sentimentalismo, dato che musicalmente era completamente diverso. Inoltre ero rimasto solo io della vecchia band. Quindi optai per un cambio di nome, per sottolineare un nuovo inizio. Anche 'De-Synchronized' può essere considerato a sua volta un inizio, dato che rispetto a 'Sadness Deluxe' le sonorità sono diverse, e per di più anche il cantante è diverso. Penso che 'De-Synchronized' sia il vero inizio del gruppo Syrian come lo intendo adesso. Non va inoltre dimenticato che è anche la nostra prima release ufficiale, essendo 'Sadness Deluxe' praticamente autoprodotto.
Andylab>> Io entro a far parte dei Syrian nel 2001, ed è per me una sfida importante quella di sostituire Lorenzo alla voce. Una sfida con me stesso, naturalmente. Per il momento stravinta! I Godcrucifier hanno rappresentato un momento rilevante nel percorso musicale di Lorenzo: io posso dire di non aver mai ascoltato metal, ma di essere più o meno rimasto fedele all'elettronica, anche in veste di "consumatore". Le attuali sonorità dei Syrian si addicono perfettamente ai miei gusti personali.

Ho apprezzato moltissimo il vostro debutto 'Sadness Deluxe', il quale ha goduto di una discreta esposizione pur essendo uscito per un'etichetta indipendente. Trovo che quel lavoro abbia ancora un grande potenziale, perciò vi chiedo se vi piacerebbe che in futuro venisse ristampato da una label più potente, in modo da favorirne una diffusione ancora maggiore e permettere a chi vi ha conosciuti solo ora di riscoprire quell'album…
The Voyager>> Non sarei d'accordo a ristamparlo così com'è. Alla luce di una maggiore esperienza, limerei alcuni difetti. Nonostante questo, lo reputo ancora un bel lavoro, seppur differente da quanto proposto oggi. Comunque abbiamo già pronti dei remix di alcuni brani che saranno pubblicati sui prossimi singoli. Altre canzoni verranno riprese nel nuovo album, anche se solo in parte.
Andylab>> Ogni album rappresenta un momento irripetibile. Probabilmente tra qualche anno (o forse prima) anche 'De-Synchronized' ci sembrerà "difettoso", ancora da limare. Molto meglio lasciare le cose come stanno. 'Sadness Deluxe' è un gran bel disco, ma semmai, alla luce delle nuove esperienze, potremo pubblicare alcuni remix dei brani più "forti" di quell'album.

Il nuovo album 'De-Synchronized' esce per l'americana A Different Drum. Come siete entrati in contatto con questa etichetta? E' stata una vostra precisa scelta quella di rivolgervi ad un'etichetta specializzata in synthpop ed EBM?
The Voyager>> Sì, e dato che la direzione da noi intrapresa è quella della musica elettronica, era logico affidarsi ad un'etichetta che trattasse con il giusto tipo di pubblico. Siamo entrati in contatto con la ADD tramite un nostro fan negli USA, che ha segnalato la nostra musica a Todd, il proprietario della label.
Andylab>> ADD rappresenta un vero e proprio fenomeno nel music business: è una piccola etichetta indipendente che in misura enorme rispetto alle proprie "dimensioni" sul mercato discografico (oltre tutto americano, dove il rock'n'roll detta legge) contribuisce a diffondere un genere musicale come il synthpop che, dai primi anni '90, vede i consumatori di musica di tutto il mondo progressivamente allontanarsi. Motivi di questo allontanamento? Scarsa promozione, interesse delle multinazionali a spingere altri generi ritenuti più "innovativi" e redditizi… ADD è finora una scommessa vinta, una realtà in crescita: noi siamo felici di far parte di una squadra vincente.

Dall'ascolto di 'De-Synchronized' mi sembra che la componente dark che caratterizzava le sonorità dell'album precedente sia svanita. Nella mia recensione al nuovo lavoro faccio notare come i suoni mi appaiano più distesi, quasi solari! Tuttavia i testi rimangono avvolti da un velo di tristezza. Volete spiegarci in quale modo si è sviluppato questo connubio tra elementi in apparenza contrastanti?
The Voyager>> Penso che a livello armonico e melodico la differenza tra i due album non sia così grande, anzi. Il suono certamente è diverso, ma la componente dark è sempre presente. Qualcuno disse che 'Sadness Deluxe' era intriso da una dolce malinconia, non oscura, ma piuttosto romantica. Penso che queste parole vadano bene anche per 'De-Synchronized'.
Andylab>> Credo che sul termine "componente dark" potremmo stare a discutere per ore senza costrutto. Se per ciò si intende una vena malinconica intrisa di disillusione, beh allora 'De-Synchronized' è certamente paragonabile a 'Sadness Deluxe'. I suoni però sono più diretti, e la loro presunta solarità deriva dal fatto che le strutture dei brani sono forse in alcuni casi più essenziali, a tutto vantaggio di chi ascolta.

Rimanendo sull'argomento, ho notato che nei testi i sentimenti personali vengono espressi attraverso allegorie di ispirazione fantascientifica. Nasconde forse un interesse per la letteratura o per il cinema fantascientifico? C'è un autore o un regista che vi piace particolarmente in questo ambito e del quale consigliereste qualche opera o film?
The Voyager>> Hai ragione, un'altra caratteristica dei Syrian di adesso è quella di avere testi a sfondo fantascientifico. Gli spazi immensi e silenziosi sottolineano la nostalgia presente nei testi. Mi viene in mente ad esempio il cartone animato 'Galaxy Express 999'. Io sono da sempre un grande appassionato di fantascienza, di ogni tipo e in ogni sua espressione artistica. Per il cinema consiglio Star Trek, per la letteratura ci sono diversi autori che reputo validi… Poul Anderson, Jack Vance, Philp Jose Farmer: se parliamo di classici, sono i miei preferiti. Theodore Sturgeon aggiunge una dimensione più umana e onirica. Douglas Adams ha una grande ironia dalla sua. Valerio Evangelisti tra gli italiani è il migliore. Il mio libro preferito rimane comunque 'Il piccolo principe'… rispecchia molto il mio pensiero.
Andylab>> Non possiedo il know-how sufficiente per poter parlare di fantascienza in senso prettamente letterario. E' comunque una materia che mi ha sempre a suo modo affascinato, come tutto ciò che non conosco. Credo sia un ottimo mezzo per veicolare sentimenti, per lo più in forma onirica. E' una forma di catarsi dello spirito, continueremo sicuramente ad attingervi.

Ho trovato molto particolare la scelta di coverizzare 'Wasted Years' degli Iron Maiden. Siete riusciti, senza stravolgere la linea melodica originaria, a trasformare una canzone così canonicamente metal in un pezzo che sembra essere nato per essere electro! Il vostro è un semplice esperimento o un tributo alla band?
The Voyager>> Non sono mai stato un fan degli Iron, pur essendoci dei loro brani che io trovo ottimi. Tra questi 'Wasted Years'. Ho sempre pensato che la melodia di questo pezzo fosse perfetta per il synthpop.
Andylab>> Alcune branche del metal ed altre dell'elettronica hanno in comune un grande interesse per le melodie. Sicuramente esistono moltissimi pezzi dell'uno e dell'altro genere che, pur con le dovute cautele, potrebbero essere "reinterpretati" nella dimensione alternativa. 'Wasted Years' ne è un buon esempio.

Nel cd è presente anche la cover di 'One More Mission' dei Rockets… ce ne volete parlare? Quali altre band dell'electro-pop del passato hanno fatto parte dei vostri ascolti?
The Voyager>> I Rockets, oltre ad essere uno dei miei gruppi preferiti, amavano l'immaginario fantascientifico e il loro approccio alla sci-fi era ben più radicale del nostro! La canzone in questione, una delle mie favorite, ha inoltre un testo molto malinconico, perfettamente in linea con il resto del nostro album. Alphaville, OMD, Ultravox e Dead or Alive sono le vecchie band che ho sempre amato.
Andylab>> Nella loro formazione "classica", i Rockets rappresentano un'icona del pop-rock sicuramente irripetibile nella sua originalità. One More Mission è un brano stupendo che descrive con precisione scientifica le sensazioni di un astronauta, il suo coraggio, ma anche la sua paura, facce della stessa medaglia, compagne della voglia di sapere, di scoprire, di conoscere, spesso al prezzo della propria stessa vita. La recente tragedia dello Shuttle è una testimonianza insieme inquietante e meravigliosa di questo anelito. Altre band che ho ascoltato (e che continuo tuttora ad ascoltare) sono Kraftwerk, Depeche Mode, Alphaville, OMD, Ultravox e Erasure.

Vivete la musica anche come fan, oltre che attivamente? In tal caso, sentite di essere più attratti dalle proposte del mainstream o siete invece più interessati a scoprire nuovi gruppi che provengono dall'underground?
The Voyager>> Non faccio differenza tra mainstream e underground: se un gruppo mi piace lo ascolto, indipendentemente dalla casa discografica o dal genere.
Andylab>> Ascolto ciò che il mio cuore (anzi il mio timpano) mi suggerisce: a volte mi capita di ascoltare pezzi di artisti pressochè sconosciuti, ma per me davvero meritevoli di attenzione.
Lorenzo... so che in passato ti stavi dedicando ad un progetto chiamato Via Janeiro. E' ancora attivo? Quali sonorità avevi deciso di sperimentare? Attualmente sei impegnato anche in altri progetti paralleli?
The Voyager>> L'album dei Via Janeiro è uscito a febbraio per Zomba Records. Era un album di chill-out/lounge con ritmi brasiliani. Nulla a che vedere coi Syrian! Attualmente sto completando un album di pop-rock elettronico italiano e sto lavorando ad un altro progetto lounge/pop, entrambi con voci femminili.

… nella vita fai il webdesigner. Consideri quest'occupazione semplicemente come il tuo lavoro o vedi la realizzazione di siti internet come un'ulteriore espressione della tua personalità che in questo modo si collega ad un concetto di arte più ampio?
The Voyager>> Dipende da che sito devo realizzare… se, come mi è capitato, devo realizzarne uno che tratta di bulloni, viti e frese, è difficile utilizzarlo per esprimere la propria personalità!

... come darti torto!? Siamo giunti al termine, solo un'ultima curiosità: mi chiedo se in futuro vi muoverete in ambiti musicali ancor più distanti dal vostro sound attuale oppure ritenete di aver raggiunto con 'De-Synchronized' la vostra dimensione ideale?
The Voyager>> Il prossimo album sicuramente seguirà la direzione intrapresa con 'De-Synchronized'.
Andylab>> Facciamo attualmente la musica che ci piace davvero, non credo ci saranno grossi scossoni nel prossimo disco, anche se lasciamo la porta aperta a qualche potenziale "digressione"…

A voi l'ultima parola...
The Voyager>> Grazie per l'intervista, le domande erano davvero interessanti ed è stato un piacere rispondere. Grazie ancora per aver dedicato del tempo ai Syrian e alla nostra musica.


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Your newest release sounds very good! How are you after releasing your latest album?
VOYAGER: I'm very satisfied with the work done.
What are your impressions after that release?
ANDYLAB: As a result of a hard work, "De-Synchronized" is a great satisfaction
for Syrian. We hope it's gonna be a success among people of planet Earth.

Will you outside italy, europe and so on to support the new release?
VOYAGER: Actually we don't make tours, neither concerts.
ANDYLAB: Not at the moment, perhaps in the next future...

How would you describe the way from the first release 2000 “sadness deluxe” to the recent release “de-synchronized” in 2003?
VOYAGER: Sadness Deluxe was not entirely an official release - it was released by a very small label run by a friend of mine. At that time, I was still influenced by metal I used to play in a Death Metal band many years ago). After that, I decided to play what I really liked, and basically, even if the name remained, the band had a new start with Andylab joining as vocalist.
ANDYLAB: A not so straight change of direction, musically speaking... Synths instead of guitars, but nevertheless a thin vein of sadness still shows...

What do you think about the italian scene? Are there many good bands?
VOYAGER: I don't know, we're still not very known yet in Italy, as our main audience is in USA.
ANDYLAB: I only know Pulcher Femina, Static Movement (Frozen Autumn) and XP8. This genre is not so popular in Italy...

How do you get the idea for your lyrics?
VOYAGER: Everything could give me an idea, maybe something i read or something i watched. Most of the times I deal with personal experiences and feelings, even if traslated in a futuristic dimension.
ANDYLAB: The inspiration is very often absolutely impredictible.....

What are your songs about and what do you want to express?
ANDYLAB: Meditations about life in space, melancholy, dreams.....
VOYAGER: I like writing lyrics about science fiction and space stories. I try to place the sense of melancholy and nostalgia into those futuristic, silent and infinite landscapes. Usually I don't focus on technology.

What plans do you have for the future?
ANDYLAB: Release another album in the very next future..... even within 2003!
VOYAGER: Right now we're working on our new album, and relative single.

Describe your style in your own words please?
ANDYLAB: A friend of ours defines our style "space-techno". I think I agree with this definition, even if I don't like labels.....
VOYAGER: Our style could be described as a blend of future-pop, synthpop, melodic trance... the most important thing for me is making melodic and catchy songs, every song must be a potential single - I also like pumped beats, and energy generally.

Are you going to do more remixes for other bands?
VOYAGER: Yes we have made a remix for a new canadian band called Droom, and we're working on other remixes for other bands too.
What do you think about the "futurepop"-hype?
ANDYLAB: An interesting way of making music, energetic and powerful at the same time.

Do you think you are in this genre?
ANDYLAB: A bit.... but we're inspired by trance and classic synthpop as well.

How are the functions inside the band? Did you write the lyrics and composing together?
ANDYLAB: All that concerns with production is in Lorenzo (Voyager)'s hands.....
About the rest, it's a team project.
VOYAGER: Some times I write lyrics, send them to Andylab, he writes the melody then we meet and record the song. Sometimes he arrives with a finished song and we record it. Sometimes I write a complete song and when we meet we record it. But, as Andylab said, is a team project.

Thanks for the interview and good luck for the future!
SYRIAN: Thanks!
(Interview geführt von Markus)